saarbunny
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Trauer

8 Jahre danach

Jeder Tag ohne dich –
ist schmerzlich.
Doch die Vernunft musste siegen,
damit du konntest einschlafen in Frieden.
Befreit von Schmerz –
bleibend in meinem Herz
nahm ich Abschied von dir –
auf Erden hier.

Wenn die Zeit für mich gekommen ist,
eile ich zu dir und sage:
„Ich habe dich sehr vermisst.
Doch nun sind wir vereint
und können für immer zusammen sein.“
9.9.06 13:41


Am Ende

Sie ist am ende,
sie kann und will nicht mehr
mit dem tod ihrer Tante
starb ein grosses st?ck von ihr
sie kann nicht mehr lachen
alles betr?bt sie
sie f?hlt sich einsam
doch da kommt er
er gibt ihrem leben wieder einen sinn
sie ist gl?cklich
zwar nur f?r kurze zeit
und doch war es eine sch?ne zeit
das mit ihm ist zu ende
sie ist wieder am ende
will nicht mehr
nur ein schritt und sie f?llt
sie wagt den schritt
und geht von dieser welt...
31.7.05 22:39


Flucht vor der grausamen Realität

Glücklich und frühlich lachend
lief sie beschwingt
über die Blumenwiese
die sich in wunderbarem Kontrast
zu dem stzrahlend blauen Himmel
vor ihr ausbreitete
Warmer Sommerwind spielte
mit ihren langen Haaren und sie genoss
die wärmenden Sonnenstrahlen
auf ihrer gebräunten Haut
Sie fühlte sich unendlich frei
und glücklich...

...als sie durch einen leisen Piepton
in die Realität zurückgeholt wurde
Die Infusion war abgelaufen
und sie musste nach der Schwester klingeln
Übelkeit, hervorgerufen durch die Chemotherapie,
stieg in ihr hoch und sie griff hastig
mit zitternden Fingern nach der Schale
Frierend drückte sie ihren kahlen Kopf
tief in die wärmenden Kissen
und leise rannen Tränen über ihre blassen
eingefallenen Wangen...

...die warme Sommersonne
hinter den fest verschlossenen Fenstern
erreichte sie nicht...
31.7.05 20:21


Der letzte Abschied

Mein Herz raste, das Atmen fiel mir schwer
und die Panik erhob sich in mir immer mehr.
Die Nachricht traf mich wie ein Schlag ins Gesicht
Schock und Entsetzen zu purer Angst vermischt.
Ich sp?rte es, dein Ende war nah
doch war mir bis dahin nie richtig klar,
dass ich dich nun f?r immer verliere
niewieder deine N?he sp?re.
So vieles, dass ich noch h?tte sagen sollen,
noch so vieles mehr, dass ich tun h?tte wollen.
Nun ist es zu sp?t die Dinge zu bereden
darum ist es nun mein h?chstes Streben,
standhaft neben deinem Bett zu stehen
und ein allerletztes Mal zu sehen,
wie sich dein Brustkorb hebt und senkt.
Nun war die Angst mit Hoffnung vermengt.
In deinem Hause endlich angekommen,
die letzten Stufen noch genommen,
riss ich deine T?r auf mit einer Wucht,
meine Augen hatten die deinen gesucht.
Doch du zeigtest nicht die kleinste Reaktion
und von da an wusste ich schon,
du gingst den letzten Teil des Weges allein
und das werde ich mir niemals verzeihn
18.7.05 13:27


Krebs

Der Kampf begann im vorgen Jahr,
da war dein Leben noch wunderbar.

Kein Berg, kein Pass konnte dich bremsen,voll Lebenslust warst du sogar,
doch pl?tzlich war es schwer mit Reisen, die Luft war einfach nicht mehr da.

Die Kilos purzelten herunter, so schnell konnt man ja gar nicht schaun,
und langsam kam in dir Entsetzen und noch dazu ein b?ser Traum.

Was steckt da bloss in meinem Ich, du wolltst es nicht begreifen, f?ngt da in mir, oh nein vielleicht, der Krebs nun an zu reifen???

Ein halbes Jahr hat er gebraucht, um deinen Willen zu brechen, am Ende ja, da konntest du nicht mehr mal mit uns sprechen.

Zu stiller Stunde, nahmst du Abschied,gingst in eine andere Welt, mit einer Tr?ne, im Augenlid, hast du das Tor in eine wunderbare Welt durchschritten.
18.7.05 13:25


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