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Nachdenkliches

Bevor ein Mensch an Krebs erkrankt

Bevor ein Mensch an Krebs erkrankt
erscheint ihm alles so selbstverst?ndlich und sicher
eine bevorstehende tolle Reise
ein guter Arbeitsplatz,
der liebevolle Partner,
die Erf?llung seiner Tr?ume irgendwann einmal,
das Heute und das Morgen.
Die Diagnose Krebs ist wie ein Blitz aus heiterem Himmel
Sie ersch?ttert und ver?ndert mit einem Schlag alles!
Das einzige, was sicher ist, ist dieses schreckliche Wort KREBS
Und alles , was eben noch sicher schien,
wird in Frage gestellt.
Nichts ist mehr so wie es war, der Lebensplan wird ersch?ttert
und f?r ung?ltig erkl?rt.
Der sichere Arbeitsplatz,
die bevorstehende Reise,
der liebevolle Partner,
die Erf?llung meiner Tr?ume...
Hinter allem steht nur noch ein grosses Fragezeichen.
Und selbst das Heute und das Morgen scheinen meilenweit entfernt.....
18.7.05 13:07


Sorge

Um wen weinst du die Tr?nen, mit denen du versuchst, dich zu ertr?nken?

Wessen Umarmung nimmt dich gefangen?

Wer hat dich so am Boden zerst?rt?

Wessen Liebe macht dich krank?

Wer hat die brennenden Seile um dein Herz gespannt?

Wer hat deine Stimmb?nder zerfetzt?

Was macht dir so viel Angst?

Wieso steht dein Kopf nicht still?

Wer hat deiner Haut die W?rme genommen?

Wer hat deinen Himmel grau gestrichen?

Wieso ist kein Leuchten mehr in deinen Augen?

Warum zeichnen Sorgen dein Gesicht?

Du solltest so gl?cklich sein, aber du bist es nicht...

Wer hat dich vergessen lassen, wer du bist?

Woher kommen die Ungeheuer, die dich jede Nacht qu?len?



Und nun stehst du dort am Fenster und ich sehe die Welt in deinen Augen untergehen.

Verzweifle nicht, im Prinzip ist die Welt sch?n...
18.7.05 12:53


Sag' nicht immer......

Sag nicht Du willst "immer" bei mir bleiben,
sag lieber,
Du willst heute noch nicht gehen...
Denn "immer"
kann Morgen schon vorbei sein....
18.7.05 12:50


Hörst du mir zu?

Ich verstehe dich nicht.
Schon lange nicht mehr.
Ich rede mit dir.
Ich sage, dir alles.
Was gesagt werden muss.
Was ich f?hle.
Was ich mir w?nsche.
Was mich st?rt.
Was ich brauche.
Du h?rst mir zu.
Ganz ruhig.
Du nickst.
Und alles bleibt beim Alten.
Sp?testens einen Tag sp?ter.
Wieder dasselbe.
Alltagstrott.
Der mich fertig macht.

Und ich frage mich.
H?rst du mir zu?
Richtig?
Nicht mit den Ohren?
Sondern mit deinem Herzen?

Ich mache einen Termin aus.
Bei deinem Arzt.
Ich mache mir Sorgen.
Du siehst krank aus.
M?de.
Ich m?chte dass du das kl?rst.
Aber dann ruf ich dich an.
Wie war?s?
Und du sagst.
Ich konnte nicht von der Arbeit weg.
Ein anderes Mal.
Ein anderes Mal.
Irgendwann.
Vielleicht.
Und dann ist es zu sp?t?
Wom?glich.
Es k?mmert dich nicht.
Dass du vielleicht krank bist.
Es k?mmert dich nicht.
Dass ich mich um dich sorge.
Ernsthaft.
Es k?mmert dich nicht.
Dass ich mir dabei etwas gedacht habe.

Und dann frage ich mich.
H?rst du mir zu?
Richtig?
Nicht mit den Ohren?
Sondern mit deinem Herzen?


Wir verreisen ?bers Wochenende.
Ich habe gepackt.
Und freue mich sehr.
Sommer, Sonne und Baden.
Das wird sicher sch?n.
Ich stehe vor dem Haus.
Voll bepackt.
Ich warte und warte.
Auf dich.
Die Zeit verrinnt.
Unser Zug?
Ich kann es nicht fassen.
Wir werden ihn nicht mehr erreichen.
Endlich kommst du.
Eine halbe Stunde zu sp?t.
Du zuckst mit den Achseln.
Ich konnte nicht eher?.
Ich aber gehe zur?ck ins Haus.
Es hat keinen Sinn mehr zu fahren.
Unser Zeitplan in Tr?mmer?
Was sollen wir noch?

Und ich frage mich wieder.
Wie schon so oft.
H?rst du mir zu?
Richtig?
Nicht mit den Ohren?
Sondern mit deinem Herzen?

Und wenn ich hinein horche.
Tief in mein Innerstes.
Dann wei? ich genau.
Du tust es nie.
Und wenn ich hinein horch.
Tief in mein Innerstes.
Dann wei? ich auch sicher.
Du liebst mich nicht.
Wie lange soll ich warten?
Alt werden ? mit dir???
Bei Gott nie.
Es wird Zeit, mein Geliebter.
Ich sag dir adieu!
18.7.05 12:49


Frei

Wenn sie sang
mit einer Stimme
schillernd wie Kristall
warm wie die Sonne
breitete der Wind
seine Fl?gel aus
und wehte ihre
sanften T?ne
zu den Bl?ttern
der blauen B?ume
die ihre Lieder
z?rtlich rauschten


Jeder Ton
flog ?ber Weiten
aus saftigem Gras
aus gr?ner Liebe
lie? freie Himmel
leuchtend ergl?hen
lie? sie erschauern
bis in ihre
Fingerspitzen
k?hlte die Flammen
schmerzender Liebe


Mit Tr?nen
aus tiefstem Atem
und weichen Lippen
rief sie die Meere
lenkte die Kl?nge
bis in die Sterne
in Galaxien
ferne Welten
ferne Wahrheit
sang ihren K?rper
sang sich die Seele frei

18.7.05 12:47


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